AUF DEN STATIONEN ARBEITEN WIR MIT, OBSERVIEREN ABLÄUFE UND EMPFEHLEN IHNEN PROZESSOPTIMIERUNGEN UND REORGANISATIONEN, WELCHE WIR GEMEINSAM UMSETZEN.

Praxisbeispiel - Prozesse

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Hôpital du Jura

Ausgangslage:

Im Hinblick auf einen möglichen Neubau sowie aufgrund zunehmenden Drucks auf die Betriebskosten, erteilte das Hôpital du Jura Muller Healthcare Consulting den Auftrag, die Prozesse und Organisation der Pflegestationen zu überprüfen und Verbesserungs-vorschläge zu entwickeln.

 

Methodik:

Prozesse verstehen, heisst mitzuarbeiten.

Wie in all unseren Prozessoptimierungsprojekten haben wir auch am Hôpital du Jura über eine Begleitung der Pflegekräfte, die täglichen Betriebsabläufe observiert und aufgenommen. Anschliessend wurden gemeinsam mit den Pflegefachkräften, Medizinern und Logistikern Störfaktoren identifiziert.

Muller Healthcare Consulting organisierte im Anschluss daran für die Kadermitarbeiter mehrere Erfahrungsaustauschbesuche in anderen Spitälern. Dabei wurden Best Practices identifiziert und Schlussfolgerungen für das eigene Projekt gezogen. In interaktiven Workshops wurde der Patientenpfad definiert und anschliessend die medizinischen, pflegerischen und logistischen Abläufe abgeleitet. Diese Methodik führte zu einer völlig neuen und patientenorientierteren Anordnung der Prozesse. Basierend auf den Prozessen wurden die optimalen Stationsgrössen simuliert und Betriebskosten abgeleitet. Ebenfalls wurden der Skill- und Grademix sowie die Dienstpläne neu definiert.

hospital du Jura Prozessoptimierung FR.p

Resultat:

Die neu definierten Prozesse sind konsequent patientenorientiert und steigern somit die Wettbewerbsfähigkeit des Kantonsspitals nachhaltig. Die Stationsgrösse wurde von heute 18 auf zukünftig 36 Betten ausgedehnt und diverse Massnahmen zur Reduktion der Verweildauer wurden definiert. Die damit verbundenen Kosteneinsparungen wurden zum Teil in die Qualität reinvestiert: so wurden auf Empfehlung von Muller Healthcare Consulting hin, Qualitätsmanagementbeauftragte eingeplant. Die neuen Dienstpläne ermöglichen die Abschaffung von 12-Stunden- sowie geteilten Diensten und werden somit die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.